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Rauchmelder können Leben retten!

Eingeschaltete Wärmegeräte, offenes Feuer und Licht sowie Elektrogeräte sind die häufigsten Brandursachen im Haushalt. Diese Brände entstehen sowohl in der Abwesenheit der Haus- und Wohnungseigentümer, als auch während der Nacht- und Ruhezeiten. Da diese Brände meist mit sehr großer Rauchentwicklung verbunden sind, können vor allem schlafende Personen rasch in ihrer Wohnung eingeschlossen werden und Rauchgasvergiftungen erleiden, denn 95 Prozent der Brandtoten sind Rauchtote. 70% der Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Denn tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Um einen entstehenden Brand rechtzeitig entdecken zu können und damit sich selbst und seine Mitbewohner zu schützen, wurde von Feuerwehren und Brandschutzexperten bereits vor vielen Jahren die Installation von Rauchmeldern - fachlich richtig "Rauchwarnmelder" genannt - in Haushalten empfohlen.
In der Steiermark müssen alle Wohnhäuser, die nach dem 01.05.2011 eingereicht wurden, aufgrund der gültigen OIB-Richtlinie 2 verpflichtend mit solchen Rauchwarnmeldern ausgestattet sein!

Wie funktionieren Rauchmelder?
Rauchmelder schlagen im frühen Entstehungsstadium eines Brandes bereits Alarm und gewährleisten dadurch, dass jene Personen, welche sich in der Wohnung aufhalten, vom Schlaf erwachen und rechtzeitig flüchten bzw. den Brand im Entstehungsstadium bekämpfen können.

Wie viele Rauchmelder sollten bzw. müssen installiert werden?
Wie oben erwähnt, sind in der Steiermark alle Wohnhäuser, die nach dem 01.05.2011 eingereicht wurden, verpflichtend mit Rauchmeldern auszurüsten. Konkret schreibt die OIB-Richtlinie 2 des Österreichischen Institutes für Bautechnik folgende Installation vor:
"In Wohnungen muss in allen Aufenthaltsräumen – ausgenommen in Küchen – sowie in Gängen, über die Fluchtwege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens ein unvernetzter Rauchwarnmelder angeordnet werden. Die Rauch-warnmelder müssen so eingebaut werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird."
Dies bedeutet, dass in Wohnzimmern, Esszimmern, Schlafzimmern, Kinder-zimmern und sonstigen Aufenthaltsräumen wie Heimbüros (vor allem wenn Sie dort elektrische Geräte wie Fernsehapparate, Computer o.ä. benutzen) und in Gängen zu diesen Zimmern mindestens 1 Rauchmelder installiert sein muss.

Für ältere Gebäude empfehlen wir, Rauchmelder ebenfalls in den zuvor genannten Räumlichkeiten zu installieren. Als "Mindestschutz" wird die Installation vor Schlafräumen und Schlafzimmern sowie Kinderzimmern empfohlen. Wie in der OIB-Richtlinie ausgenommen, sind in Küchen und Bädern keine Rauchmelder zu installieren, weil dort durch Koch- und Wasserdämpfe ein Fehlalarm ausgelöst werden könnte. Zudem eigenen sich auch besonders staubige Räume nicht für eine Installation.

Kriterien für den Kauf eines Rauchmelders
Seit 2008 dürfen zwar nur noch Rauchwarnmelder auf den Markt gebracht werden, die nach EN 14604 geprüft sind und mit einer entsprechenden CE-Kennzeichnung inkl. Zertifikatsnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sind.
Allerdings beinhaltet diese CE-Kennzeichnung keine qualitative Aussage, sondern nur, dass das derart gekennzeichnete Produkt im Europäischen Binnenmarkt legal gehandelt werden darf. Die Mindestleistungsmerkmale, die ein Rauchwarn-melder erfüllen muss, sind in der DIN EN 14604 festgelegt:

  • Der Alarmton muss mindestens 85 dB(A) betragen.
  • Mindestens 30 Tage bevor die Batterie ausgetauscht werden muss,
    ertönt ein wiederkehrendes Warnsignal.
  • Ein Testknopf zur Funktionsüberprüfung des Melders muß vorhanden sein.
  • Der Rauch sollte von allen Seiten gleich gut in die Rauchmesskammer
    eindringen können.
  • Schutz gegen Eindringen von Schmutz und Insekten durch Einlassöffnungen in die Rauchkammer von nicht mehr als 1,3 mm Durchlass.
Rauchwarnmelder, die nach dieser Norm geprüft sind, erfüllen die Mindest-anforderungen. Rauchwarnmelder, die nicht mindestens diese Anforderungen erfüllen, sind nicht normkonform und dürfen nicht mit einem CE-Zeichen unter Bezug auf diese Norm versehen werden.

Selbstverständlich können Sie auch Rauchmelder mit weitergehenden Eigenschaften installieren! So ist es möglich, mehrere Rauchmelder über Funk zu vernetzen, damit im Alarmfall alle Melder gleichzeitig ein Warnsignal aussenden. Ebenso sind im Handel Rauchmelder erhältlich, die mit Batterien mit einer Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren ausgestattet sind.

Sollten Sie weitere Fragen zur Installation von Rauchmeldern haben, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite - kontaktieren Sie uns!

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