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„GEMEINSAM.SICHER.FEUERWEHR“ in der Volksschule St.Magdalena

Immer wieder hört und liest man in den Medien, dass Kinder in Brand- und Notfällen wertvolle Hilfe geleistet haben, in dem sie in Not geratenen Personen geholfen, Brand- und Notfälle über den Notruf an die Einsatzkräfte gemeldet oder Erwachsene umgehend über entsprechende Wahrnehmungen informiert haben. Mit derartigem Verhalten können immer wieder Menschenleben gerettet und Schadensausmaße minimiert werden. All dieses vorbildliche Verhalten ist auf eine entsprechende frühzeitige Ausbildung der jungen Mädchen und Burschen zurückzuführen, in der ihnen das richtige Verhalten in Notfällen und Maßnahmen der ersten Unfallhilfe altersgerecht nähergebracht und ein Bewusstsein für richtiges Verhalten geschaffen wird.

Seit mehreren Jahren leisten die Österreichischen Feuerwehren mit der Bildungsinitiative "GEMEINSAM.SICHER.FEUERWEHR" in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Lehr- und Betreuungspersonen einen wichtigen und wesentlichen Beitrag zur Brand- und Katastrophenschutzerziehung in Kindergärten und Schulen.

Am Donnerstag, dem 10.06.2021 war die Feuerwehr Buch-Geiseldorf in Zusammenarbeit mit VDir. Dipl.Päd. Harald Leopold zu Gast bei der Volksschule St.Magdalena am Lemberg, um für alle 4 Schulstufen einen altersgerechten Zugang zu Fragen wie „Wie verhalte ich mich wenn es brennt oder jemand Hilfe von der Rettung und der Polizei benötigt?“, „Welche Notrufnummern gibt es in Österreich und was ist der EURO-Notruf?“ oder „Was macht die Feuerwehr und welche Ausrüstung hat sie?“ zu ermöglichen.

"WAS ist passiert" ist eine der 4 wesentlichen Informationen, die man beim Absetzen eines Notrufs bekanntgeben muss!

 

Unter Einhaltung der allseitsbekannten Test- und Schutzregeln hatten LMdF. Michaela Heil, OLMdS. Christian Ertl und BIdF. Hannes Haindl im Freibereich vor der Freizeithalle eine Station aufgebaut, bei der die Antworten auf diese Fragen gemeinsam mit den Kindern erarbeitet wurden. Zudem hatten die Kinder auch die Möglichkeit die Ausrüstung des TLF-A 2000 im Detail zu bestaunen, sich über die Mitgliedschaft bei der Feuerwehrjugend zu informieren sowie beim Zielspritzen mit dem Strahlrohr zu versuchen.

 

OLMdS. Christian Ertl mit seinem Sohn, nach dem erfolgreichen Zielspritzen

 

Nach jeweils einer Unterrichtsstunde konnten die jungen Mädchen und Burschen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen mit einer großen Portion neuer Kenntnisse und Eindrücke in die Klassenräume zurückkehren. Passend zum schönen Frühsommerwetter hatte die Feuerwehr zudem für alle eine Abkühlung in Form von Stieleis mit.

 

Ein großes Dankeschön gilt dem Schulleiter VDir.Dipl.Päd. Harald Leopold und allen Lehrerinnen für die gute Zusammenarbeit und allen Schülerinnen und Schülern für das disziplinierte Verhalten und die engagierte Mitwirkung!