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Menschenrettung über unwegsames Gelände

Am Freitag, dem 22.02.2019 fanden sich in den Abendstunden beim Feuerwehrhaus 20 Kameradinnen und Kameraden zur Monatsübung Februar ein.

Ziel dieser Übung war es, den Übungsteilnehmern die erforderlichen Tätigkeiten infolge eines Forstunfalls sowie die Möglichkeiten zur Befreiung einer unter schwerer Last eingeschlossenen Person und deren Rettung über unwegsames Gelände näher zu bringen.

 

Nachdem beim Feuerwehrhaus die richtige Handhabung von Motorkettensägen und diesbezügliche Maßnahmen zum Eigenschutz während dem Arbeiten mit der Motorkettensäge sowie die erforderliche Geräteversorgung nach dem Einsatz erläutert wurden und den Übungsteilnehmern auch der Einsatz von pneumatischen Hebekissen und die Möglichkeiten zum Verletztentransport mittels Schaufeltrage und Korbtrage gezeigt und von den Anwesenden kurzerhand selbst ausprobiert wurden, erfolgte die Alarmierung zu einem fiktiven Unfall mit einer eingeklemmten Person in einem Waldstück.

 

OLMdS. Christian Ertl hatte für die Übungsteilnehmer folgende Lage vorbereitet:

Aus zunächst unbekannter Ursache, war es bei einem landwirtschaftlichen Lager in einem Waldstück in Unterbuch zu einem Unfall gekommen, bei dem eine Person unter einem schweren Arbeitsgerät eingeklemmt wurde. Da der einzige Zufahrtsweg zum Lager durch ein defektes Fahrzeug blockiert wurde, war das Lager für die Einsatzkräfte ausschließlich über ein steiles Waldstück erreichbar.

 

Unter der Einsatzleitung von HBI Günter Stüber, wurde das Szenario zur vollsten Zufriedenheit des Übungsvorbereiters erfolgreich abgearbeitet:

Um zur Unfallörtlichkeit vorzustoßen, wurde zuerst mittels Motorkettensäge ein Weg durch das Waldstück freigeschnitten und ausgeleuchtet. Anschließend konnten die benötigten Rettungsmittel zum Lager gebracht und die "verletzte Person" - im vorliegenden Fall mit einer Übungspuppe dargestellt - durch den Einsatz von pneumatischen Hebekissen aus ihrer Zwangslange befreit werden. Der Abtransport des "Verletzten" erfolgte mit Hilfe einer mittels Seil gesicherten Korbtrage ebenfalls über das steile Waldstück.

 

Nachdem die Übung nach rund 2 Stunden beendet werden konnte, wurde im Anschluss an die Reinigung von Fahrzeugen und Geräten sowie einer kurzen Nachbesprechung, noch zu einer gemeinsamen Jause in den Buschenschank Kainz geladen.

 

Ein Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden, die sich die Zeit genommen und an der Übung teilgenommen haben!