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"Feuerwehr Buch-Geiseldorf von TLF-A 2000 Buch-Geiseldorf kommen..."

Wie bei allen anderen Einsatzorganisationen ist auch bei der Feuerwehr Funk das wichtigste Kommunikationsmittel im Einsatzalltag. Zwar werden auch öffentliche Mobil- und Telefonnetze sowie E-Mail und Fax eingesetzt, doch neben der mündlichen Kommunikation ist die Verwendung von Funkgeräten die schnellste und vor allem am sichersten verfügbare Möglichkeit, Informationen zwischen eingesetzten Einheiten und Einsatzleitstellen sowie Leitzentralen auszutauschen.

In Österreich verwenden die sogenannten "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" das digitale Bundelfunknetz "BOS Austria", welches nahezu flächendeckend ausgebaut ist und aufgrund der Netzstruktur redundant ausgeführt und vor allem auch abhörsicher ist.

 

Da die Kommunikation auch in Ausnahmesituationen geordnet ablaufen muss und vor allem bei größeren Einsätzen neben taktischen Entscheidungen auch eine effiziente Informationsweitergabe wesentlich zur Bewältigung einer Einsatzlage beiträgt, ist eine Ausbildung im Bereich Funk für alle Feuerwehrmitglieder von Vorteil.

Aus diesem Grund wurde am Samstag, dem 24.02.2018 bei der Feuerwehr Buch-Geiseldorf eine allgemeine Funkübung abgehalten.

 

Nach einer Einführung im Feuerwehrhaus, bei der die anwesenden Kameradinnen und Kameraden vom Ortsfunkbeauftragten BMdF. Hannes Haindl über die Bedienung der Funkgeräte und notwendige Maßnahmen im Einsatzfall - wie das Durchführen einer Alarmabfrage oder das Absetzen von automatischen Statusmeldungen an die Leitstelle - informiert wurden, wurde das Gehörte kurzerhand in die Praxis umgesetzt.

Aufgeteilt in 4 Gruppen hatten die Übungsteilnehmer die Aufgabe, aus den Einsatzfahrzeugen bestimmte Informationen an eine Einsatzleitung im Feuerwehrhaus durchzugeben. Dabei wurde mit den Fahrzeugen das gesamte Einsatzgebiet abgefahren und unter anderem auch eine Überprüfung einiger Löschwasserbezugsstellen durchgeführt. Außerdem wurde auch beübt, wie bei einem möglichen Totalausfall des Funksystems trotzdem innerhalb des Gemeindegebietes eine Kommunikation mit den Funkgeräten sichergestellt werden kann.

 

Nach Abschluss der Übung, wurde noch eine Nachbesprechung durchgeführt, bei der von allen Seiten positives Resümee gezogen wurde. Seinen Ausklang fand der Samstagabend bei einer gemeinsamen Jause beim Buschenschank Kainz.

 

Ein Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden, die sich die Zeit genommen und an der Übung teilgenommen haben!