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Das Friedenslicht leuchtet in unserer Gemeinde

Seit 31 Jahren leuchtet das ORF-Friedenslicht am Heiligen Abend als Sinnbild der Botschaft vom weihnachtlichen Frieden. Ins Leben gerufen wurde diese Aktion im Jahre 1986 vom ORF-Landesstudio Oberösterreich. Für sehr viele Menschen ist der Kerzenschein zu einem Symbol für Frieden, Wärme und Mitgefühl geworden und bereits fixer Weihnachtsbrauch des 21. Jahrhunderts.
Dies war auch eines der Ziele der damaligen Initiatoren:
Ein einfacher Kerzenschein soll an die Friedensbotschaft, die bei der Geburt Christi verkündet wurde - und damit an den tiefen Sinn des Weihnachtsfestes - erinnern. Der ORF Oberösterreich setzt mit diesem leuchtenden Symbol gerade in schwierigen Zeiten ein bewusstes Zeichen der Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben und gegenseitiger Hilfe.

In diesem Jahr leuchtet das Friedenslicht bereits in ganz Europa, in den USA und in einigen Ländern Südamerikas.
 


Wie kommt das Friedenslicht eigentlich in unsere Gemeinde?
Das ORF-Friedenslicht wird jedes Jahr von einem Kind aus Oberösterreich in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und von den Austrian Airlines mit einer eigenen Lampe in einem feuerfesten Spezialbehälter nach Linz geflogen. Von dort aus, wird das Licht in die einzelnen Bundesländer in Österreich verteilt. Gleichzeitig aber auch an die anderen Länder weitergegeben.

Seit 21 Jahren ist die Feuerwehrjugend Steiermark maßgeblich an der Aktion "ORF Friedenslicht" beteiligt und sorgt dafür, dass sich alle Steirerinnen und Steirer das Friedenslicht am 24.12. abholen können. Traditionell wird das Licht von einer Jugendgruppe in Linz abgeholt und in Graz an Vertreter aus den einzelnen Bezirken übergeben, die es wiederum an die Vertreter der einzelnen Feuerwehren weiterreichen.

Die diesjährige Reise der Flamme
Heuer wurde das Friedenslicht am 23. November in der Geburtsgrotte in Bethlehem vom 12-jährigen Tobias Flachner aus der Gemeinde Hochburg-Ach im Bezirk Braunau (Geburtsort des "Stille Nacht"-Komponisten Franz Xaver Gruber) entzündet.
 


Tobias ist Feuerwehrjugend-Mitglied bei der FF Hochburg und war bereits 2 Mal bei der Friedenslicht-Verteilung in seiner Heimatgemeinde dabei. Das Entzünden des Friedenslichtes war für den Jungfeuerwehrmann natürlich ein großes Erlebnis: Der junge Innviertler wurde von einem griechisch-orthodoxen Pater in die Geburtsgrotte begleitet. "Es war schon sehr aufregend. Außerdem habe ich mir die Geburtsgrotte viel größer vorgestellt.", schilderte Tobias stolz seine Eindrücke, nach der Rückkehr nach Oberösterreich und einem Empfang durch seine Kameradinnen und Kameraden.
 


Als Vertreter für die Steiermark, übernahm die Jugendgruppe der Feuerwehr Lang aus dem Bezirk Leibnitz das Friedenslicht am 18.12.2017 in Linz. Am 21.12. durften die jungen Mädchen und Burschen das Licht im Landhaushof an die steirischen Landeshauptleute überbringen und am 22.12.2017 am Nachmittag an die Vertreter der einzelnen Bereichsfeuerwehrverbände weitergeben. Die Jugendgruppe der Feuerwehr Friedberg brachte das Licht von Graz nach Hartberg.
 


 

Wie bereits Tradition, nahmen die Feuerwehrjugendgruppen aus dem Bereichsfeuerwehrverband Hartberg am Abend des 23.12. das Friedenslicht im Rahmen einer feierlichen Übergabe samt Segnung durch Dechant Dr. Josef Reisenhofer am Hartberger Hauptplatz entgegen, um es tags darauf in den einzelnen Gemeinden zu verteilen.

Am 24.12.2017 sorgte unsere Feuerwehrjugend in gewohnter Weise dafür, dass die Bevölkerung der Gemeinde Buch-St.Magdalena das Friedenslicht am Vormittag in St.Magdalena und am Nachmittag in Unterbuch abholen konnte.
 


(Fotos: FF Hochburg, FF Lang, FF Buch-Geiseldorf)


Und auch in diesem Jahr, nutzten wieder zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger diese Möglichkeit, sich das Symbol vom weihnachtlichen Frieden in die eigenen vier Wände zu holen.

Ihr Spenden unterstützen eine 2-jährige aus unserer Gemeinde
Die Spenden der Friedenslicht-Verteilung in unserer Gemeinde werden jedes Jahr zur Unterstützung von karitativen Zwecken eingesetzt. In diesem Jahr haben unsere jungen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehrjugend den Entschluss gefasst, direkt vor Ort in unserer Gemeinde zu helfen und die Spenden einer kleinen Mitbewohnerin zu widmen: Der kleinen Sina aus Buchberg, die vor wenigen Monaten tragischerweise ihren Papa Stefan verloren hat.

 

Die Mitglieder der Feuerwehrjugend möchten Ihnen an dieser Stelle aufrichtig DANKE sagen,
für das gelebte Miteinander in unserer Gemeinde
und Ihre Spendenbereitschaft!



In diesem Sinne, wünschen Ihnen
die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Buch-Geiseldorf
gesegnete und friedvolle Weihnachtsfeiertage!