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"Brand in der Schule, Näheres nicht bekannt..."

Was sich zuerst nach einem sehr ernsten Schreckensszenario anhört, war glücklicherweise nur eine fiktive Annahme für die diesjährigen Brandschutzübungen in den Volksschulen der Gemeinde Buch-St.Magdalena, die am 20.10.2017 durchgeführt wurden.

Die Freiwillige Feuerwehr Buch-Geiseldorf führt in den Schulen und Kindergärten periodisch derartige Brandschutzübungen durch, um einerseits die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden über die aktuellen Raumbelegungen in Kenntnis zu setzen und andererseits die Kinder sowie ihr Betreuungspersonal mit dem richtigen Verhalten im Brandfall und den Möglichkeiten einer Evakuierung vertraut zu machen.


Freitagmorgen, 08:31 Uhr
Die Feuerwehr erhält die Meldung, dass in der Volksschule in Unterbuch im Bereich des Turnsaals aus vorerst unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen ist. Unverzüglich rücken das TLF-A 2000 und das MTF zur Volksschule aus.
Nach dem Eintreffen wurden vom Übungs-Einsatzleiter OBI Stefan Hofstetter die notwendigen Informationen beim Schulleiter VDir. Markus Wieser eingeholt.
Dabei wurde bekannt gegeben, dass nach der Evakuierung über den nordwestseitigen Notausgang eine Standeskontrolle durchgeführt wurde und sich dabei gezeigt hat, dass keine Kinder vermisst werden.
 


Aus diesem Grund konnten sich die eingesetzten Atemschutzgeräteträger um die Brandbekämpfung kümmern. Als "Brandherd" konnten Gymnastikmatten im Lagerraum des Turnsaals festgestellt werden. Die starke Rauchentwicklung wurde durch den Einsatz eines Nebelgerätes simuliert.

Nachdem der Brand "gelöscht" war und das Gebäude rauchfrei gemacht war, konnten die Schülerinnen und Schüler mit dem Lehrpersonal wieder ins Gebäude gehen. Als Abschluss der Übung wurde den Kindern noch einmal die Wichtigkeit des geordneten Verlassens des Gebäudes im Brandfall erklärt und wichtige Regeln zum Verhalten in Notfällen wiederholt.


Neuerlicher Brandalarm um 10:18 Uhr
Diesmal musste zur Volksschule St. Magdalena ausgerückt werden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bei der Schule zeigte sich folgende Lage:
Das Stiegenhaus ist stark verraucht, 3 Klassen befinden sich in den rauchfreien Bereichen, welche durch automatisch schließende Brandschutztüren vom Stiegenhaus abgeschottet werden. Die 1. Schulstufe befindet sich zum Zeitpunkt des Alarms gerade im Turnsaal und kann diesen aufgrund der starken Rauchentwicklung im Stiegenhaus nicht verlassen. Aufgrund der vorhandenen Brandschutztüren sind aber auch dort alle Personen in Sicherheit.
 


Umgehend drangen Atemschutzgeräteträger – welche sich bei der derartigen Alarmierungen bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort fertig ausrüsten – ins Gebäude vor, um den Brandherd lokalisieren zu können. Dabei zeigte sich, dass beim Abgang zum Turnsaal ein Dekorationsgegenstand aus unbekannter Ursache zu brennen begann. Auch in diesem Fall, wurde der Brand durch den Einsatz eines Nebelgerätes simuliert.
Nachdem der Brandherd "gelöscht" war, wurde mittels Belüftungsgerät und mit Hilfe der vorhandenen Rauchabzugsanlage begonnen, das Stiegenhaus rauchfrei zu machen. Anschließend konnten alle Klassenräume sowie der Turnsaal aufgesucht werden und die Kinder mit dem Lehrpersonal gefahrlos über das Stiegenhaus ins Freie gebracht werden.
 


EIN GROSSES DANKESCHÖN
gilt den beiden Schulleitern
VDir. Markus Wieser und VDir. Harald Leopold und ihren Teams
für die gute Zusammenarbeit und die vorbildliche Abwicklung der Evakuierung sowie allen Kameradinnen und Kameraden die sich die Zeit genommen und an der Übung teilgenommen haben!

Ebenso recht herzlich gedankt sei
unserem Bürgermeister Gerhard Gschiel,
der alle eingesetzten Kameraden im Anschluss an die Übungen zu einem Mittagessen beim Gasthaus Falk in Oberbuch eingeladen hatte!



Weitere Fotos von der Übung in der VS St. Magdalena
finden Sie auch auf der Schulhomepage unter www.vs-st-magdalena.at!