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"Beim Feuerwehrhaus in Unterbuch brennt es..."

... dachten sich wohl einige Passanten und Autofahrer am späten Samstagnachmittag des 10.09.2016. Was sich anhört wie ein Schreckenssze-nario oder ein schlechter Scherz, war glücklicherweise nur die Übungsdarstellung bei der Monatsübung für September!

LM Günter Ertl, der für die Vorbereitung der Übung verantwortlich war, konfrontierte die 14 anwesenden Kameraden mit folgender Situation:
In einem mehrstöckigen Gebäude kam es aus unbekannter Ursache zu einem Brand. Aufgrund der Größe des Gebäudes und den vielen Räumlichkeiten waren mehrere Personen vermisst.
Ähnliche Lagen können bei Bränden in Mehrparteienhäusern vorkommen, wo es aufgrund der größeren Anzahl an Bewohnern auch rasch zu Panikreaktionen und einer entsprechend höheren Anzahl von Verletzten kommen kann.
 


Die Mannschaft des TLF-A 2000 erhielt vom Einsatzleiter LMdS. Christian Ertl  umgehehend den Auftrag mit einem Atemschutztrupp den Innenangriff in die oberen 2 Stockwerke zu starten und mit der Suche nach den Verletzten zu beginnen. Parallel dazu bauten die anderen Einsatzkräfte Löschleitungen zur Außenbekämpfung und zum Schutz der Nachbarobjekte auf. Einige Kameraden wurden auch mit der Versorgung und Betreuung der Verletzten beauftragt.
Die Wasserversorgung für das TLF-A 2000 wurde mittels Zubringerleitung vom nahen Hydranten sichergestellt.
 


Die Atemschutzgeräteträger konnten ihre Suche erfolgreich beenden und alle 5 vermissten Personen in unterschiedlichen Räumen auffinden und diese entweder über einen Leiterweg aus dem 1. Stock ins Freie bringen, oder mittels Rettungstuch liegend aus dem Gebäude tragen. Als Brandherd konnte im 1. Obergeschoss eine Gasflasche festgestellt werden.
 



Die Verletzten mit der Mannschaft des TLF-A 2000
 


Nachdem der Brand "gelöscht" werden konnte und das Gebäude rauchfrei gemacht wurde, konnte die Übung nach rund 1,5 Stunden erfolgreich beendet werden. 

Nach dem Versorgen der Geräte, lud die Feuerwehr im Anschluss an die Übung alle Übungsteilnehmer sowie die Verletztendarsteller zu einer kurzen Nachbesprechung und Abendmahlzeit in das Wirtshaus der Familie Friedrich in Geiseldorf ein.
 

EIN GROSSES DANKESCHÖN
gilt den Verletztendarstellern für ihre großartige Unterstützung
sowie allen Kameradinnen und Kameraden,
die sich die Zeit genommen und an der Übung teilgenommen haben!