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"Im Kindergarten brennt es..."

... dachten sich womöglich einige Passanten am Freitag, dem 03.06.2016 im Ortszentrum von St. Magdalena. Grund dafür war die diesjährige Brandschutzübung im Kindergarten St. Magdalena.

Die Brandschutzübungen in den örtlichen Bildungseinrichtungen haben das Ziel, die Einsatzkräfte der Feuerwehr über räumliche Änderungen und die aktuellen Gegebenheiten in den Gebäuden zu informieren und das Betreuungspersonal auf einen eventuellen Ernstfall richtig vorzubereiten. Außerdem soll den Kindern die Angst vor den Atemschutzgeräteträgern, die aufgrund ihrer Ausrüstung oftmals beängstigend aussehen, genommen werden. Denn genau diese Einsatzkräfte versuchen im Ernstfall vermisste und eingeschlossene Personen aufzufinden und zu befreien.

''Hilfe - Es brennt!''
Um 09:58 Uhr schlugen die Rauchwarnmelder im Kindergarten St. Magdalena Alarm, den aus unbekannter Ursache war im Turnsaal im Erdgeschoss Feuer ausgebrochen. Simuliert wurde die starke Rauchentwicklung durch den Einsatz eines Hochleistungsnebelgeräts. 

Entsprechend dem internen Alarmplan und den Verhaltensregeln im Brandfall sorgte die Kindergartenleiterin Jasmin Schuster mit ihren Kolleginnen für ein rasches, aber geordnetes Verlassen des Gebäudes. Gleichzeitig wurde auch die Feuerwehr telefonisch alarmiert. Am Sammelplatz, der in sicherer Entfernung zum Gebäude liegt, wurde anschließend die Anwesenheit der Kinder kontrolliert.
 


In der Zwischenzeit rückte das TLF-A 2000 mit 9 Personen zum Einsatzort aus.
Beim Eintreffen am Kindergarten, schilderte die Kindergartenleiterin dem Feuerwehr-Einsatzleiter HBI Günter Stüber die Situation und teilte mit, dass 2 Kinder und 1 Pädagogin vermisst werden. Umgehend erhielten 3 Kameraden den Auftrag, Schweren Atemschutz aufzunehmen und im Inneren des Gebäudes nach den vermissten Personen zu suchen und diese ins Freie zu bringen. 

Der rasche Einsatz des Atemschutztrupps - bereits 9 Minuten nach der Alarmierung wurde das Gebäude betreten - war erfolgreich:
Nach einer rund 3-minütigen Suche, konnten die vermisste Pädagogin sowie ein Bursche und ein Mädchen wohlbehalten in einem kleinen Zimmer, wo sie sich vor dem Rauch in Sicherheit gebracht hatten, aufgefunden werden und anschließend in Begleitung des Atemschutztrupps das Gebäude verlassen.
 


Im Anschluss an die Personenrettung wurde die "Brandbekämpfung" - das Deaktivieren des Nebelgeräts - durchgeführt und das Gebäude mit Hilfe eines Druckbelüfters wieder rauchfrei gemacht. 

"Einmal Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau sein"
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Brandschutzübung, hatten die Kinder natürlich wieder die Möglichkeit selbst Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau zu spielen und mit Unterstützung der Feuerwehrkräfte mit dem HD-Rohr vom TLF-A 2000 zu spritzen.
 

 

Für die Vorbereitung und die Abhaltung der Übung verantwortlich zeichneten
die Leiterin des Kindergartens Jasmin Schuster und BMdF. Hannes Haindl.
Eingesetzt war das TLF-A 2000 mit 9 Personen.

EIN GROSSES DANKESCHÖN
gilt allen Pädagoginnen unter der Leitung von Jasmin Schuster
für die gute Zusammenarbeit und die vorbildliche Evakuierung,
sowie unserem Bürgermeister Gerhard Gschiel
für die Einladung zur anschließenden Stärkung im St.Magdalenahof!