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Ein ausbildungsreicher Samstag

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr stellen ihre Freizeit nicht nur zur Verfügung, um im Ernstfall zu helfen. Einen großen Teil ihrer Freizeit investieren sie in die erforderliche Aus- und Weiterbildung.

Der 05.03.2016 war wieder einmal ein ausbildungsreicher Samstag, bei dem mehrere Feuerwehrkameraden ihr Wissen aufgefrischt und verbessert haben: Zum einen fand in Schildbach ein Funkgrundlehrgang statt, zum anderen wurde die Monatsübung für März durchgeführt.

Funkgrundlehrgang in Schildbach
Da bei Einsätzen neben effizienten Arbeitsabläufen auch die Kommunikation richtig ablaufen soll und der Funkverkehr vor allem auch bei größeren Ereignissen geordnet vonstatten gehen muss, ist eine entsprechende Ausbildung im Bereich Funk sehr wichtig.

Um sein langjähriges Wissen wieder aufzufrischen, nahm unser Kamerad
LMdS. Christian Ertl am 05.03.2016 an einem eintägigen Funkgrundlehrgang des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg teil. 
 


Die beiden Ausbilder HBI Roland Koch (Abschnittsfunkbeauftragter des Abschnittes VI) und BMdF. Hannes Haindl (Bereichsfunkbeauftragter) vermittelten insgesamt 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern folgende Themenbereiche:
- Rechtliche und organisatorische Bestimmungen
- Einfache technische Grundlagen, die von Bedeutung sind
- Funkordnung und Funkorganisation
- Die verschiedenen Arten von Funkgesprächen
- Die Bedienung der Digitalfunkgeräte
- Praktische Abläufe bei Einsätzen
- Grundlagen der Karten- und Kompasskunde
- Aufbau des Warn- und Alarmsystems
- Praktische Funkübungen anhand von Einsatz- und Übungsbeispielen

Die Themen wurden mit möglichst viel Praxis und aktiver Mitarbeit der Lehrgangsteilnehmer behandelt. Besonders im Mittelpunkt standen dabei das Arbeiten mit den Digitalfunkgeräten, die seit rund 1,5 Jahren verwendet werden, sowie die praktischen Funkübungen.


"3 verletzte Personen" bei der Monatsübung März
Am Nachmittag des 05.03. trafen sich 13 Kameraden zur Monatsübung März, die von OBI Stefan Hofstetter vorbereitet wurde. Realistische Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit 3 verletzten Personen im Linderwald in Oberbuch.

Die Übungsteilnehmer, die mit dem TLF-A 2000 und dem KLF-A zum Übungsort ausgerückt waren, fanden dabei folgende Lage vor:
Ein mit 3 Personen besetzter Kleinwagen kam aus unbekannter Ursache von der Forststraße ab und prallte gegen einige Bäume. Aufgrund leichter Deformationen, können nicht alle Türen ohne technische Hilfsmittel geöffnet werden.
 


Der Übungs-Einsatzleiter HFM Markus Hofstetter gab der Mannschaft unter anderem den Auftrag, die Personen mittels Hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug zu befreien. Währenddessen wurden die verletzten Fahrzeuginsassen durch einen Feuerwehrsanitäter versorgt und betreut.

Zur Befreiung einer Person auf der Rückbank, wurde das Fahrzeugdach zu Übungszwecken komplett entfernt und die Person anschließend mittels Schaufeltrage schonend aus dem Fahrzeug verbracht.

Im Anschluss an diese lehrreiche Übung, wurde eine gemeinsamer Besuch beim Buschenschank Weiß in Weinberg durchgeführt.
 

Ein Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden,
die sich die Zeit genommen und an der Übung teilgenommen haben!