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Die traditionelle Wehrversammlung fand statt

Der 2. Sonntag im Jänner ist der traditionelle Termin, an dem die Freiwillige Feuerwehr Buch-Geiseldorf ihre Wehrversammlung für das abgelaufene Jahr veranstaltet. So fand am Sonntag, dem 10.01.2016 die Wehrversammlung für das Berichtsjahr 2015, vom 01.12.2014 bis 30.11.2015, statt.

Zu Beginn der Wehrversammlung konnte Kommandant HBI Günter Stüber neben den erschienen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden auch unseren Bürgermeister Gerhard Gschiel sowie den Abschnittsfeuerwehrkommandanten ABI Siegfried Arbesleitner und den stellvertretenden Kommandanten des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg BR Bgm. Thomas Gruber begrüßen.

Nach einer Gedenkminute für alle bereits verstorbenen Feuerwehrkameraden und der Genehmigung der Niederschrift über die letzte Wehrversammlung, brachte unser Kassier HLMdV. Herbert Marachl einen äußerst informellen Bericht über die Kassengebarung. Anschließend folgten Berichte des Kommandos und der einzelnen Sachgebietsbeauftragten, welche das Jahr 2015 Revue passieren ließen. 

Beeindruckende Zahlen in der Leistungsbilanz 2015
HBI Günter Stüber brachte einen kurzen Rückblick über das Einsatzgeschehen und die gesellschaftlichen Ereignisse in den letzten 12 Monaten. OBI Stefan Hofstetter gab einen kurzen Rückblick über die durchgeführten Übungen, Aus- und Weiterbildungen sowie absolvierte Leistungsprüfungen und -bewerbe.

Mit Interesse wurde die Leistungsbilanz 2015 verfolgt:
Im Zeitraum 01.12.2014 - 30.11.2015 leisteten die Mitglieder unserer Feuerwehr ehrenamtlich 10.547 Stunden! Neben 96 Einsatztätigkeiten und 33 Übungen wurden auch 605 weitere Tätigkeiten zur Erhaltung des Dienst- und Einsatzbetriebes erbracht.
 


Im Anschluss an die Ausführungen des Kommandos, folgten die Berichte der Beauftragten für Atemschutz, Jugend, Funk, Sanitätswesen, Fahrzeugwesen, Gerätewesen und Senioren.

Ernennung eines Beauftragten und Auszeichnung verdienter Kameraden
Unser Kamerad OFM Patrick Salmhofer, der einer von 5 geprüften Atemschutzwarten in unseren Reihen ist und sich bereits seit längerem sehr engagiert, wurde zum neuen Orts-Atemschutzbeauftragten ernannt und damit einhergehend zum Löschmeister des Fachdienstes befördert. 
 


Die Wehrversammlung bildete natürlich wieder den würdigen Rahmen,
um verdiente Feuerwehrmitglieder auszuzeichnen:
HFM Anton Pöllabauer, HLM Erwin Schweighofer und HBIaD. Franz Fuchs wurden mit dem Ehrenzeichen des Landes Steiermark für 40-jährige eifrige und ehrsprießliche Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehr- und Rettungswesens ausgezeichnet.

E-LM Fritz Bußwald wurde mit dem Ehrenzeichen des Landes für 60-jährige vorbildliche Tätigkeit bedacht.

Den Höhepunkt der Wehrversammlung bildete jedoch eine ganz besondere Auszeichnung, die bislang nur wenigen Personen zuteil wurde:
Unser Kamerad E-HLM Franz Schieder, der im April seinen 94. Geburtstag feiern wird, wurde von der Steiermärkischen Landesregierung mit einer Ehrenurkunde und dem Ehrenzeichen für 75-jährige Tätigkeit ausgezeichnet!
 


E-HLM Franz Schieder ist seit dem Jahr 1940 Mitglied unserer Feuerwehr und hat sich seit jeher sehr engagiert. Vor allem sein Mitwirken am Wiederaufbau in der Nachkriegszeit verdient größten Respekt!

In den letzten Jahrzehnten hat sich Franz in verschiedensten Funktionen tatkräftig für die Feuerwehr eingesetzt und bei unzähligen Einsätzen seinen Mitmenschen geholfen. Als Funktionär war er zuletzt bis zum Jahr 2007 als Orts-Seniorenbeauftragter tätig.

Da sich Franz glücklicherweise noch guter Gesundheit erfreuen darf, nimmt er noch immer mit großem Interesse am Gesellschaftsleben unserer Feuerwehr teil. Mit seiner geselligen Art, ist er Vorbild für generationenübergreifenden Zusammenhalt in unseren Reihen.

 

Informationen zu aktuellen Themen
Im Zuge der Wehrversammlung wurden die Anwesenden natürlich über aktuelle Themen und bevorstehende Abläufe und Termine informiert. Ebenso wurden anstehende Entscheidungen von der Wehrversammlung einstimmig beschlossen.

Nach den Ansprachen der Ehrengäste, konnte HBI Günter Stüber die Wehrversammlung nach rund 80 Minuten mit einem steirischen "Gut Heil" beenden.
 

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