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KHD-Übung im Wechselgebiet

Gemäß dem Steiermärkischen Feuerwehrgesetz 2012 hat jeder Bereichsfeuerwehrverband einen Katastrophenhilfsdienst - kurz KHD genannt - aufzustellen. Die KHD-Bereitschaft 47 ist die entsprechend aufgestellte Einheit des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg. Sie besteht aus einem Kommandozug, einem Versorgungszug und 6 Einsatzzügen, die je nach Einsatzszenario für Brand- oder Technische Einsätze ausgerüstet sind.

Am Samstag, dem 27.09.014 fand im Wechselgebiet die diesjährige Übung der KHD-Bereitschaft 47 statt. Dabei wurde ein Waldbrand nördlich der Trahütten-Alm, der sich in Richtung Vorauer Schwaig und "Dürnitzer Hütte" ausbreitet, angenommen.

Nachdem der Kommandozug mit dem Führungsstab bereits um 06:03 Uhr alarmiert wurde, wurde im Rüsthaus St. Lorenzen eine Einsatzleitung aufgebaut. In weiterer Folge wurden im "Waldbrandgebiet" die Einsatzzüge der KHD-Bereitschaft 47 eingesetzt. Unterstützt wurden die Kräfte der Feuerwehren aus dem Bereich Hartberg von Kameraden des 3. Zuges der KHD-Bereitschaft 57 aus dem Bezirk Weiz, den Kameraden der KHD-Bereitschaft 15 aus dem Bezirk Neunkirchen und 2 Zügen der KHD-Bereitschaft Oberwart.
 


Der 6. Zug der KHD-Bereitschaft 47, der aus den Feuerwehren des Abschnittes VI (Buch-Geiseldorf, Ebersdorf, Wörth, Neudau, Bad Waltersdorf, BTF Borckenstein) besteht, war beim sogenannten "Almweg" eingesetzt und baute eine Zubringerleitung auf und führte von der östlichen Flanke die Brandbekämpfung mittels C-Rohren durch.

Ebenso im Einsatz waren 2 Hubschrauber der Flugeinsatzstelle Ost im Bundesministerium für Inneres, 1 Hubschrauber des Österreichischen Bundesheers, die Flugdienststaffel des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark, die Polizei, das Rote Kreuz und die Bergrettung. Zur Lageerkundung aus der Luft wurde vom Führungsstab der KHD47 auch eine Flugdrohne der Montanuniversität Leoben eingesetzt.
 


Die organisations- und bundesländerübergreifende Kommunikation zwischen den hunderten Einsatzkräften wurde über das Digitalfunknetz "BOS Autria" und die neuen Digitalfunkgeräte sichergestellt.

Die Übung machte deutlich, dass Fahrzeuge mit geringerem Gewicht und kleineren Abmessungen in schwierigem Gelände deutlich besser einzusetzen sind. So zeigte sich, dass das neue KLF-A Buch-Geiseldorf gegenüber manchen Alternativfahrzeugen mit mehr als 10 Tonnen deutliche Vorteile hatte.

Unsere Feuerwehr war an dieser Übung mit dem KLF-A und 9 Personen, sowie 1 Person im Führungsstab beteiligt.
 

Einen Bericht und Fotos von der Übung
finden Sie auch unter www.einsatzdoku.at!