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"Blochziag'n" in St. Magdalena

Am Samstag, dem 08.02.2014 stand unsere Gemeinde ganz im Zeichen eines alten Brauchtums: Nach 13 Jahren wurde wieder einmal ein "Blochziag'n" veranstaltet.

Das Blochziehen ist in den Alpenländern ein uralter Brauch, das Vorfrühlingsfest soll die Fruchtbarkeit der Ackerfelder symbolisieren. Ursprünglich wurde das Blochziehen nur in jenen Jahren durchgeführt, in denen es während des gesamten Faschings keine Hochzeit gegeben hatte. Aus diesem Grund hatten alle "sitzen gebliebenen" Burschen und Mädchen die "Ehre" das schwere Bloch zu ziehen. Bei Häusern mit heiratsfähigen Töchtern wurde anschließend angehalten und jeweils ein Stück des Blochs heruntergeschnitten.
Heutzutage ist das Blochziehen - oder auf gut steirisch "Blochziag'n" genannt - eine besondere Faschingsveranstaltung die viele Besucherinnen und Besucher anlockt.
 

Beim diesjährigen Blochziehen startete der Zug um 13:00 Uhr auf der L455 bei der Pappelkreuzung in Weinberg, um nach einigen Zwischenstopps letztendlich gegen 17:00 Uhr am Kirchplatz in St. Magdalena einzutreffen.
Angeführt wurde der Zug von den "blauen Schlümpfen" der Trachtenmusikkapelle St. Magdalena, gefolt vom Bloch mit dem Waldteufel und Gschalla- und Strohmandln sowie dem Brautpaar. Im Anschluss an diese Traditionsfiguren folgten die Faschingswägen der Vereine aus der Gemeinde. Natürlich durfte auch die Feuerwehr nicht fehlen und so herrschte auch im und rund um Wagen #6 - "Fire Brigade" eine tolle Stimmung.
 

Die gute Stimmung auf den Faschingswägen war auch der Grund, warum viele Besucher bis in die späten Abendstunden feierten. Einige feierten sogar nach Mitternacht noch in die frühen Sonntagsmorgenstunden hinein.

Natürlich zeigte sich unsere Feuerwehr bei der Veranstaltung auch für die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher verantwortlich:
So waren einige Kameraden, welche beeidete Straßenaufsichtsorgane der Bezirkshauptmannschaft sind, für die Vollziehung der von der Behörde ausgesprochenen Straßensperre und die Organisation der notwendigen Umleitungsstrecken verantwortlich. Zudem sorgten Kameraden im Bereich des Zuges und am Kirchplatz für den notwendigen Brandschutz.