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Atemschutzübung in Unterbuch

Am Abend des 20.08.2011 war das alte Rüsthaus in Unterbuch wieder einmal Austragungsort einer Atemschutzübung.
Annahme, bei der von unserem Atemschutzbeauftragten BMdF. Stefan Hofstetter und LMdF. Hannes Haindl vorbereiteten Übung, war ein Brand im Gebäude, bei dem vorrausichtlich 2 Personen vermisst wurden.

Während die beiden Übungsvorbereiter das "Brandobjekt" verrauchten, wurden die anwesenden Atemschutzgeräteträger im Rüsthaus von FM Markus Hofstetter - auch er ist einer unserer Atemschutzwarte - in der richtigen Aufnahme des Atemschutzgerätes und der Einsatzvorbereitung unterwiesen. Diese Wiederholung diente zur Auffrischung und Verbesserung des Wissens unserer Atemschutzgeräteträger.

Nachdem die Mannschaft anschließend über Funk die Übungsannahme erfahren und zum Einsatzort gerufen wurden, machte sich das TLF-A 2000 auf den Weg. 

Beim Eintreffen beim alten Rüsthaus wurde der Gruppenkommandant des TLF-A 2000 von BMdF. Hofstetter informiert, dass sich im ehemaligen Bereitschaftsraum im Obergeschoss 2 Personen befinden sollen. Der Zugang dorthin ist allerdings nur über ein Fenster beim Stiegenaufgang möglich.
Aus diesem Grund gab der Gruppenkommandant BMdF. Günter Mlynek dem ersten Trupp den Auftrag, mit HD-Rohr über die Steckleiter ins Fenster einzusteigen und die Menschenrettung durchzuführen.
Dadurch wurde zugleich auch die richtige Verwendung der Steckleiter beübt.

Nachdem der Trupp die beiden Personen auffand und über die Stiege in die Garage und dort beim Tor hinaus gebracht hatte, gab es den Auftrag für den zweiten Atemschutztrupp:
Im Obergeschoss soll sich ein unbekannter Gefahrstoff befinden, dieser ist zu lokalisieren und die Gefahrstoffnummer über Funk an die Außenüberwachung durchzugeben und von dieser zu identifizieren. Weiters muss aus Sicherheitsgründen der Strom abgeschaltet werden und der aktuelle Stromzählerstand über Funk bekannt gegeben werden. Wie bereits der erste Trupp, musste auch der zweite Trupp über die Leiter und das Fenster ins Gebäude vorgehen.  

Nachdem auch diese Aufgabe zur vollen Zufriedenheit der Übungsvorbereiter erfüllt wurde, konnte die Übung nach 2 Stunden erfolgreich beendet werden. Als die Atemschutzgeräte und -masken geprüft und die Atemschutzflaschen wieder befüllt wurden, konnte um 22:00 Uhr bei Florian Hartberg wieder die volle Einsatzbereitschaft gemeldet werden.

Wie sich bei der Nachbesprechung heraustellte, waren alle anwesenden Personen von der Übung begeistert, da auch das richtige Arbeiten mit der Steckleiter und mit dem Gefahrguthelfer sowie richtige Kommunikation und die Außenüberwachung beübt wurden.

Bei der Übung eingesetzt waren das MTF und das TLF-A 2000 mit 15 Personen (darunter 13 Atemschutzgeräteträger).

Ein Dank gilt allen Atemschutzgeräteträgern,
die an dieser umfassenden Übung teilgenommen haben!