EINSÄTZE

Ölalarm nach Dieselaustritt

29.09.2012
16:10 - 20:10 Uhr
Oberbuch

Alarmierung: Sirenenalarm

Die Feuerwehr Buch-Geiseldorf wurde von der Bereichsalarmzentrale "Florian Hartberg" zu einem Ölaustritt bei einem landwirtschaftlichen Fahrzeug in Oberbuch gerufen. "Nähere Informationen hat die Polizeiinspektion Bad Waltersdorf, die bereits vor Ort ist", teilte der Disponent der Alarmzentrale bei der Alarmabfrage mit.

Da das KLF noch bei der FuB-Übung in Vorau eingesetzt war, rückten das TLF-A 2000 und der LKW-A unverzüglich zur Einsatzstelle, eine landwirtschaftlich genutzte Wiesenfläche in Oberbuch, aus. Die Mannschaft des KLF rückte in Vorau ab und fuhr die Einsatzstelle auf direktem Weg an.

Beim Eintreffen des TLF-A 2000 stellte sich folgende Lage heraus:
Aus unbekannter Ursache waren bei einem Traktor, der seit einer halben Woche auf der Wiese abgestellt war, etwa 80 Liter Dieseltreibstoff ausgetreten und in das Erdreich versickert.

Der Trakor wurde zuerst mittels Abschleppstange vom TLF-A 2000 von der Einsatzstelle weggezogen und auf einem Parkplatz gesichert abgestellt, wobei Ölbindemittel zum Auffangen von austretenden Betriebsmittel eingesetzt wurde.

Nach Verständigung des Gefahrgutbeauftragten des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg ABIdF. Gerald Jeitler von der FF Hartberg und Alarmierung des Katastrophenschutzbeauftragten der Bezirkshauptmannschaft Hartberg Wolfgang Jauk, wurde eine Erstanalyse der Erdoberfläche durchgeführt. Da eine tiefergehende Kontamination des Erdreiches und damit verbunden eine mögliche Gefahr für das Grundwasser nicht ausgeschlossen wurde, wurde vom KAT-Beauftragten unverzüglich der Ölalarmdienst der Landesregierung zum Einsatzort beordert.

In Zusammenarbeit mit einem privaten Baggerunternehmen, welches von der Bezirkshauptmannschaft angefordert wurde, musste das kontaminierte Erdreich abgetragen und vom Sachverständiger des Ölalarmdienstes laufend Erdproben begutachtet werden.

Nachdem knapp 5m³ Erdreich ausgehoben wurden, konnte in mehr als 2 Metern Tiefe die Kontaminationsfreiheit festgestellt werden. Nach Absperrung der Grube, konnte die ausgerückte Mannschaft nach knapp 4 Stunden Einsatz wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.



Einsatzleiter:
HBM BAUER Günter
Eingesetzte Kräfte:
TLF-A 2000, LKW, KLF
mit 15 Personen
Weiters vor Ort:
  • FF Hartberg mit KDO und KRF-S mit 2 Personen
  • Polizei Bad Waltersdorf mit 1 StkW und 1 Person
  • Katastrophenschutzbeauftragter der BH Hartberg mit 1 Fahrzeug
  • Ölalarmdienst der Abteilung 15 im Amt der Steiermärkischen Landesregierung mit 1 Fahrzeug und 2 Personen
  • Baggerunternehmen Fa. Klampfl mit 1 LKW-Zug mit Bagger und 1 Person