EINSÄTZE

Wirtschaftsgebäude brannte

04.05.2009
00:20 - 16:00 Uhr
Hopfau

Alarmierung: Sirenenalarm

Am 04.05.2009 wurde die Feuerwehr Buch-Geiseldorf um 00:20 Uhr mittels Sirenenalarm zu einem Einsatz gerufen. Die Alarmmeldung lautet "Brand beim Anwesen Lang in Hopfau 66 und vermutlicher Waldbrand in der Nähe der neuen 380-kV-Leitung. Vermutlich handelt sich um ein- und denselben Brand."
Bereits beim Verlassen des Rüsthauses lies der Einsatzleiter die FF Hartberg nachalarmieren, mit dem Hinweis, sie solle zum mutmaßlichen Waldbrand fahren.

Als die Feuerwehr Buch-Geiseldorf beim Anwesen Lang eintraf, stellte sich heraus, dass der Wirtschaftstrakt des Vierkanthofes unter Brand steht. Ein vor dem Gebäude abgestellter PKW stand ebenfalls unter Flammen, da er von herunterfallenden Dachsporen getroffen wurde.

Es wurde umgehend mit der Brandbekämpfung, dem Schutz des Wohntraktes und dem Aufbau einer Wasserzubringerleitung vom nächsten Hydranten in etwa 150 Meter Entfernung begonnen. Beim Eintreffen der Feuerwehr Hartberg baute ein Teil der Mannschaft eine weitere Zubringerleitung vom etwa 300 Meter entfernten nächsten Hydranten auf, um mit Hilfe des Wenderohrs auf der Drehleiter der FF Hartberg die Brandbekämpfung aus der Luft durchzuführen.

Im Laufe des Einsatzes wurden die Feuerwehren Schölbing und Unterrohr nachalarmiert, welche eine Zubringerleitung vom etwa 450 Meter entfernten Safenbach querfeldein herstellten, um das Hydrantennetz nicht zu überlasten.

Um 01:15 Uhr konnte "Brand unter Kontrolle" gegeben werden.
Nachdem ein Trupp der FF Unterrohr zusammen mit den Hausbesitzern den Wohntrakt besichtigte und von den Besitzern bestätigt wurde, dass im Gebäude keine Gasflasche gelagert ist - diese hätte eine weitere Gefahr dargestellt - und im Gebäude nur ein Rasenmähertraktor und andere Kleingeräte und Brennholz gelagert wurden, konnte der Einsatzleiter den Bewohneren erlauben, wieder in den Wohntrakt zu gehen. Der Wohntrakt blieb dank der vorhandenen Brandschutzmauer zwischen Wohn- und Wirtschaftstrakt vom Feuer verschont.

Nachdem die nachalarmierten Mannschaften um 03:30 Uhr abrücken konnten, blieb die Mannschaft von TLF-A 2000 Buch-Geiseldorf vor Ort um die Brandwache durchzuführen. Die Brandursachenermittlung des Landespolizeikommandos wurde im Laufe des Einsatzes verständigt und traf am späten Vormittag am Einsatzort ein.

Nachdem die Brandermittler ihre Arbeit beendet hatten und wieder abrückten konnten die letzten Absicherungsmaßnahmen durchgeführt werden.

 



Einsatzleiter:
OLMdF. HOFSTETTER Stefan
Eingesetzte Kräfte:
TLF-A 2000, KLF, MTF und LKW Buch-Geiseldorf
Weiters vor Ort:
  • FF Hartberg mit KDO, LF-A, DLK, TLF-A 4000, RLF-A 2000 und MTF
  • FF Unterrohr mit TLF-A 1000 und KLF
  • FF Schölbing mit KLF

mit insgesamt 57 eingesetzen Personen der 4 Feuerwehren

sowie die Polizei Bad Waltersdorf und die Brandermittlungsgruppe