FAHRZEUGE

KLF-A

Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrieb

Technische Daten

Fahrgestell: MERCEDES BENZ
Sprinter 519
BlueTEC 4x4
Aufbau: Rosenbauer
Baujahr: 2014
Anschaffungsjahr: 2014
Motorleistung: 140 kW / 190 PS
Eigengewicht: 2285 kg
zul. Höchstgewicht: 5500 kg

 

Das KLF-A kann aufgrund der Beladung als "Allroundfahrzeug" bezeichnet werden, welches sowohl bei Brand- als auch technischen Einsätzen universell eingesetzt werden kann. Wichtige Bestandteile des Fahrzeuges sind ein Einbaugenerator und eine Hochdrucklöschanlage:
Mit dem DYNAWATT-Einbaugenerator kann über den Fahrzeugmotor automatisch Wechselspannung zum Betrieb der verladenen Tauchpumpe und weiterer elektrischer Geräte erzeugt werden. Die universell einsetzbare UHPS-Hochdruckanlage kann sowohl zur Bekämpfung von Entstehungs- und Kleinbränden als auch für weitere technische Hilfeleistungen (beispielsweise bei verlegten Wasserdurchlässen) eingesetzt werden.

Bei größeren Brandeinsätzen kann mit Hilfe der verladenen Tragkraftspritze und dem Material für Saug- und Druckschlauchleitungen ausgehend von Gewässern oder künstlichen Löschwasserbehältern eine Zubringerleitung zum TLF-A 2000 aufgebaut werden, um die Löschwasserversorgung am Einsatzort sicherzustellen. Natürlich kann die Mannschaft des KLF-A aber auch autark zur Brandbekämpfung eingesetzt werden.

Der vorhandene Lichtmast und die Umfeldbeleuchtung in neuester LED-Ausführung machen die Nacht zum Tag und sorgen für ausreichend Licht an der Einsatzstelle. Zur Absicherung bei Verkehrsunfällen auf den viel befahrenen Landesstraßen steht im Heck des Fahrzeuges eine Verkehrsleiteinrichtung zur Verfügung. Eine 4-teilige Steckleiter mit Verbindungsteilen, eine Motorkettensäge mit Zubehör, diverses Schanzwerkzeug, Geräte zur Absicherung sowie Geräte der ersten Löschhilfe und Sanitätsausrüstung runden die Ausstattung ab und sorgen dafür, dass dieses Fahrzeug bei allen anfallenden Einsatzszenarien weitestgehend autark arbeiten kann.

Außerdem ist im KLF-A auch eine teilbare Korbtrage zum patientenschonenden Transport verletzter Personen und die Ausrüstung für die sogenannte "Menschenrettung und Absturzsicherung" (kurz "MRAS") verladen. Diese Ausrüstung wird von speziell ausgebildeten Einsatzkräften zur Sicherung der eigenen Mannschaft bei Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen sowie zur Rettung von Personen oder Tieren aus unwegsamen Gelände sowie Höhen und Tiefen verwendet.